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6 SK Strömungstauchen
6.1 Kursziel Der Bewerber soll in Theorie und Praxis mit der sicheren Planung, Vorbereitung und Durchführung von Strömungstauchgängen vertraut gemacht werden. Nach Abschluss des Kurses soll er • Kenntnisse über Entstehung und Verlauf von Strömungen besitzen • Strömungen erkennen und einschätzen können • Strömungstauchgänge von Land und vom Boot aus planen und durchführen können • die richtigen Maßnahmen bei plötzlich erschwerten Bedingungen treffen können
6.2 Voraussetzungen Mindestalter: 16 Jahre; bei Minderjährigen ist die Einverständniserklärung der sorgeberechtigten Eltern (in der Regel beider Elternteile) erforderlich. Ausbildungsstufe: DTSA **; ersatzweise genügt eine vergleichbare Qualifikation entsprechend der VDST-Äquivalenzliste. Anzahl der Pflichttauchgänge: 50 Sonstiges: Gültige Tauchtauglichkeitsbescheinigung nach den Richtlinien des VDST, nicht älter als 2 Jahre, bei Bewerbern über 40 Jahren nicht älter als 1 Jahr.
6.3 Ausbilderqualifikation Ausbilder: VDST-CMAS-Tauchlehrer**/***, VDST-CMAS-Instrukteure sowie vom VDST oder dessen Partnerverbänden zugelassene Tauchlehrer.
6.4 Theoretischer Teil Unterrichtseinheiten: 2 Lehrinhalte: • Entstehung von Strömung und Strömungsarten • Gezeiten- und Windeinflüsse • Gezeitentabelle • Erkennen und Beurteilen von Strömungen • Planung von Strömungstauchgängen • Richtung von Tauchgängen bei Strömung • Sicherheitsvorkehrungen (z.B. Strömungsleine) • Absprachen mit dem Bootsführer (z.B. Schlauchboot, Notsignale) • Spezielle Inhalte der Tauchgangsvorbesprechung • Maßnahmen bei erschwerten Bedingungen
6.5 Praktischer Teil Anzahl der Tauchgänge: 3 Die Tauchgänge sollen vorzugsweise vom Boot aus bei Strömungsgeschwindigkeiten von maximal 1 Knoten durchgeführt werden. Bei den Tauchgängen soll folgendes geübt werden: • Feststellen der Strömung vor dem Tauchgang vom Boot aus und im Wasser • Tauchgänge gegen die Strömung beginnen • Strömungsschatten suchen • Strömungsrichtung mit dem Kompass überprüfen • Zeitdifferenz zwischen dem Tauchen mit und gegen die Strömung erkennen • Mit der Strömung an der Oberfläche zum Boot treiben lassen • Vom Schlauchboot an vorher festgelegter Stelle aufnehmen lassen • Drifttauchgang mit Bootsbegleitung (und Bojeneinsatz)
6.6 Erfolgskontrolle Der Ausbilder stellt fest, ob der Bewerber das jeweilige Kursziel erreicht hat. Dies geschieht im theoretischen Teil in Form von Lehrgesprächen und im praktischen Teil durch zielorientierte Beobachtung.
6.7 Beurkundung Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an dem SK sind ein Einkleber für den Taucherpass und eine Urkunde. |
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